Über unseren Köpfen entsteht ein neuer Raum
Der urbane Luftraum wird neu genutzt: Drohnen eröffnen neue Möglichkeiten für Logistik, Infrastruktur und Dienstleistungen. Gleichzeitig entstehen Fragen nach Sicherheit, Regulierung, Akzeptanz und gesellschaftlichen Auswirkungen.
Luftraum Stadt ist das Portal für Perspektiven, Fragen und Debatten rund um Drohnen im urbanen Raum.
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Events
Wir müssen über den unteren Luftraum reden
Der Einzug von Drohnen in den städtischen Alltag schreitet voran. Ob effiziente Datengewinnung oder automatisierter Warentransport – immer mehr Behörden und Unternehmen nutzen die Möglichkeiten, die der technische Fortschritt und der rechtliche Rahmen ermöglichen.
Das bringt Chancen – aber auch neue Konflikte: Lärm, Sicherheitsrisiken, Überwachung und Fragen nach fairer Nutzung machen den Luftraum über unseren Köpfen zu einem politischen Raum.
Mit der Symposiumsreihe „Luftraum Stadt“ schaffen wir einen Ort für Austausch und Diskussion.
In drei Symposien und einer Session auf der re:publica sprechen wir mit Expert:innen und der Stadtgesellschaft über die Zukunft des urbanen Luftraums in Berlin.
2026
07
MAY
7. Mai 2026
18.00–22.00 Uhr
Vom Fliegen und Fliehen
Vom Fliegen und Fliehen
Woher kommen Drohnen und wie verändern sie unseren Blick auf die Stadt und den Raum über uns?
- Zwei aufeinander folgende Podien á 90 Minuten mit Vorstellung der Referenten und impulsgebender Moderation.
- Vom Fliegen (Podium 1): Technologische, wirtschaftliche und politische Triebkräfte hinter Innovativen Luftfahrtenwendungen im Bereich Sensorik und Transport.
- Vom Fliehen (Podium 2): Kulturelle, künstlerische und soziologische Wahrnehmungen, Zuschreibungen und Verarbeitungen von Drohnen und einer urbanen Luftraumnutzung.
18
MAY
18. Mai 2026
13.00–13.30 Uhr
Über unseren Köpfen (auf der re:publica)
Über unseren Köpfen (auf der re:publica)
Vortrag auf der „re:publica 2026 – das Festival für die digitale Gesellschaft“ in der Station Berlin (Ticket erforderlich):
- Zu aktuellen Trends im deutschen Drohnen-Ökosystem: Reallabore, etablierte Anwendungen und das Verhältnis der deutschen ‚Urban Air Mobility‘ Modellregionen zu den Potenzialen der Technologie für die Standortentwicklung
- Politische und planerische Gestaltungserfordernisse und – Möglichkeiten für eine nachhaltige und gerechte Stadtgesellschaft
04
JUN
4. Juni 2026
18.00–22.00 Uhr
Stadt unter Drohnen
Stadt unter Drohnen
- Zwei aufeinander folgende Podien á 90 Minuten mit jeweils 5-minütiger Selbstvorstellung der Referenten und impulsgebender Moderation.
- Logistik (Podium 1): Wofür eignen sich Transportdrohnen und wie gehen wir damit um, wenn Lieferverkehr in der dritten Dimension zunimmt? Wie plant man diese Verkehrsebene nachhaltig?
- Sensorik (Podium 2): Hochmobile Drohnen eignen sich für die Überwachung von Infrastruktur, Verkehr und Mensch. Was ist erwünscht, wo ziehen wir Grenzen?
18
JUN
18. Juni 2026
18.00–22.00 Uhr
Die Berliner Luft
Die Berliner Luft
- Zwei aufeinander folgende Podien á 90 Minuten mit jeweils 5-minütiger Selbstvorstellung der Referenten und impulsgebender Moderation.
- Zivilgesellschaft (Podium 1):Wie denkt die organisierte Stadtgesellschaft über die Zukunft mit Drohnen? Im Gespräch mit Umweltschützer-, Hacker-, und Stadtentwickler:innen,
- Politik (Podium 2): Der Luftraum über unseren Köpfen ist politisch. Vor der Landtagswahl in Berlin bitten wir um Stellungnahmen.
Luftraum Stadt stößt eine öffentliche Debatte über den unteren Luftraum an.
Über uns
Luftraum Stadt ist Teil des Projekts U-Space Berlin, das vom Berliner Senat im Rahmen der Förderlinie „wirtschaftsorientierte Reallabore“ unterstützt wird (2025–2028).
Im Projekt wird erstmals der Einsatz von Lieferdrohnen im Stadtgebiet erprobt.
An der Technische Universität Berlin verantworten Dr. Tobias Biehle und Simon Wöhr die Bürgerbeteiligung. Sie untersuchen ergebnisoffen, wie Drohnen sinnvoll in der Stadt eingesetzt werden können und welche Erwartungen, Perspektiven und Bedenken damit verbunden sind.
Gemeinsam vertreten sie die Überzeugung, dass die Nutzung des urbanen Luftraums gemeinwohlorientiert gestaltet werden muss – als Ergebnis eines breiten gesellschaftlichen Dialogs.

Dr. Tobias Biehle
Forscht zu gesellschaftlichen Auswirkungen neuer Technologien und begleitet Innovationsprozesse kritisch. Fokus: urbane Luftmobilität, Drohneneinsatz und partizipative Stadtentwicklung.

Simon Wöhr
Stadtraumentwickler und Gründer von urban tactics. Initiator zahlreicher Berliner Projekte und Reallabore (u. a. Holzmarkt, Haus der Statistik, Radbahn) mit Fokus auf neue Nutzung und gerechte Verteilung des öffentlichen Raums.
FAQ
Was ist „Luftraum Stadt“?
„Luftraum Stadt“ ist ein Portal für Perspektiven, Fragen und Debatten zum urbanen Luftraum. Es bringt Stimmen aus Stadtgesellschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Praxis zusammen und schafft Raum für Austausch über die Nutzung des Himmels über unseren Städten.
An wen richtet sich das Angebot?
Das Angebot richtet sich an alle, die sich für die Zukunft des urbanen Luftraums interessieren: Bürger:innen, Initiativen, Fachleute aus Planung und Verwaltung sowie Akteur:innen aus Wirtschaft und Forschung.
Was meinen wir mit „unterem Luftraum“?
Der „untere Luftraum“ bezeichnet den Bereich über der Stadt in geringer Höhe – dort, wo sich künftig Drohnen bewegen könnten. Dieser Raum wurde bisher vor allem von Vögeln genutzt und ist nun zunehmend Gegenstand technischer und gesellschaftlicher Auseinandersetzungen.
Was ist ein U-Space?
U-Space bezeichnet ein europäisches Konzept zur sicheren und effizienten Integration von Drohnen in den Luftraum. Es umfasst digitale Dienste und Regeln, die den Drohnenverkehr koordinieren und in bestehende Luftverkehrssysteme einbinden sollen. Das „U“ im Namen steht dabei für Unbemannt, Urban oder auch Universell.
Welche Regeln gelten aktuell in Berlin?
Für Drohnenflüge gelten in Berlin klare gesetzliche Vorgaben, etwa zu Flugverbotszonen, Flughöhen und Genehmigungen. Einen aktuellen Überblick bietet die Plattform DIPUL, auf der Karten und Regelungen einsehbar sind.
Wer steht hinter „Luftraum Stadt“?
„Luftraum Stadt“ entsteht im Kontext des Projekts „U-Space Berlin“, das im Rahmen des Programms „Wirtschaftsorientierte Reallabore“ durch den Berliner Senat unterstützt wird. Die Technische Universität Berlin verantwortet die Bürgerbeteiligung und betreibt dieses Portal als Raum für Austausch und Diskussion.
Wie kann ich mich beteiligen?
Die Website wird schrittweise ausgebaut und um verschiedene Beteiligungsformate ergänzt – etwa Veranstaltungen, Umfragen oder Diskussionsangebote. Ziel ist es, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen und aktiv in den Dialog einzubinden. Abonniere unseren Newsletter für Updates.